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Warum Infrarot fuer Aussenbereiche gemacht ist
Konventionelle Heizgeraete erwaermen die Luft. Das funktioniert in Innenraeumen, wo ein geschlossener Raum die Waerme lange genug haelt, damit sie spuerbar bleibt. Draussen driftet die gerade erwaermte Luft weg, sobald eine Tuer aufgeht oder Wind aufkommt, und das Heizgeraet jagt einem Ziel hinterher, das es nie ganz erreicht. Infrarot umgeht dieses Problem vollstaendig. Das Element sendet Strahlungsenergie aus, die sich geradlinig bewegt, bis sie auf etwas Festes trifft, und uebertraegt die Waerme dann direkt auf diese Oberflaeche, ob Steinbank, Holzdiele oder die Rueckseite einer Jacke.
Die Physik hinter diesem Effekt ist seit Jahrzehnten verstanden. Eine Infrarot-Studie der britischen Regierung aus dem Jahr 2025 des UK Department for Energy Security and Net Zero kam zu dem Ergebnis, dass Strahlungssysteme wahrgenommenen thermischen Komfort bei niedrigeren Lufttemperaturen liefern als konvektive Systeme, weil der Koerper direkte Strahlungswaerme aehnlich wahrnimmt wie Sonnenwaerme. Vom ACEEE ausgewertete Praxisstudien bezifferten die Energieeinsparung gegenueber Warmluftheizungen in Arbeitsumgebungen auf 23 bis 30 Prozent.
Diese Effizienz ist vor allem im Aussenbereich entscheidend, wo konvektive Waerme am teuersten verloren geht. Ein gut entwickelter Outdoor-Infrarotstrahler wandelt nahezu seine gesamte elektrische Eingangsleistung in nutzbare Strahlungswaerme um, statt die Haelfte davon an die Brise zu verlieren.
