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© © MHS GmbH Warum ein Infrarot-Heizstrahler Ihre Outdoor-Saison verlängert (und ein Gas-Heizpilz nicht)
Infrarot-Strahlungswärme erwärmt Menschen und Oberflächen direkt, nicht die Luft um sie herum. Genau dieser mechanische Grundsatz erklärt, warum ein Outdoor-Heizstrahler eine Terrasse an einem Abend warm hält, an dem ein Gas-Heizpilz seine Wärme in den Himmel abgibt. Bei Konvektionswärme steigt die erwärmte Luft nach oben, und jede Brise trägt sie seitlich davon. Bei Infrarot bewegt sich die Energie geradlinig und trifft auf alles, was in ihrem Weg liegt, ähnlich wie Sonnenlicht. Mittelwellige Infrarotstrahlung wird insbesondere durch Wind nicht messbar reduziert.
Was sich dadurch in der Praxis ändert, ist der Kalender. Die Übergangszeiten, der erste kühle Herbstabend, die letzte frische Woche vor dem Sommer, die langen Abende, an denen die Sonne untergegangen ist, aber niemand schon aufstehen möchte: All das sind nicht länger automatisch Anlässe für drinnen. Die Houzz Outdoor Trends Study 2024 ergab, dass 33 % der Hausbesitzer, die Außenbereiche renovieren, dies ausdrücklich tun, um ihren Wohnraum zu erweitern; bei Eigentümern der Generation X steigt dieser Wert auf 41 %. Die Veränderung im Nutzungsmuster ist an einem einzelnen Abend klein, über ein Jahr hinweg jedoch erheblich.
Die relevante Frage lautet daher nicht "funktionieren Heizstrahler im Freien", sondern "welcher Heizstrahler passt zu der Terrasse, die ich tatsächlich habe". Die Antwort ist zunächst baulich, erst danach technisch.

